Nähern uns dem Zielgebiet

Kannst Du was sehen?͏

Ich sehe überhaupt nichts.
Gib mir das Sichtgerät.

͏Nein.

͏Ich dachte,
da wär was.

͏Dachte ich auch.

͏Alles matschig hier.

͏Scheiße.

͏Was ist los?

͏Bin in ein Loch getreten.

͏Komm her.

͏Geht nicht,
bekomm mein Bein nicht raus.

͏

In meinem Artikel in der Freitag-Community schreibe ich darüber, wie der digitale Text vertikal wird und das Konzept der Seite überwindet.

https://www.freitag.de/autoren/belmonte/naehern-uns-dem-zielgebiet

4 Gedanken zu “Nähern uns dem Zielgebiet

  1. interessant (auch der Artikel). Habe Ähnliches in meinem (privaten digital geführten) Tagebuch ausprobiert. Da überprüfe ich jedes Wort – bis es nicht mehr sinnvoll erscheint und zum Gestammel wird. Das sieht dann so aus ( im Original größere Abstände)

    Ich
    Bin
    In
    Einem Zustand
    Wo
    Ich
    Nur
    Weinen möchte
    Warum?
    Der Hals
    Zu
    Ist
    Und schmerzt
    Jede
    Jede
    Was?
    Nicht
    Weiß ich
    Was.
    Nur
    Die abgrundtief, nein, dummes Zeug wie ist der Schmerz. Dumpf schneidend, bohrend, da wie eine offene Wunde eine verkrustete Wunde weh weinen möchte ich schreien aber weiß nicht was warum worüber

  2. Ich lese ja auch nach wie vor analoge Bücher mit herkömmlichem Lesefluss. Mal schauen, wie sich der Übergang ins Vertikale weiterentwickelt. In den sozialen Medien (vertikales Scrollen der Timeline) ist das ja schon in die Daumenbewegung übergangen.

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