Mentale Landkarten als Schwarzlinienschnitt | 5

12. Dezember 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

valentino

Vor dem Druck gehe ich nochmal mit dem Hohleisen über die Flächen.

Druckstock und Holzspäne.

Druckstock und Holzspäne. / Foto: Valentino

(c) valentino 2017

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Mentale Landkarten als Schwarzlinienschnitt | 4

5. Dezember 2017 § 2 Kommentare

valentino

Inzwischen ist der nächste Druckstock soweit bearbeitet, dass bald gedruckt werden kann. Die Arbeit mit dem Material Holz ist wirklich eine Freude und aktiviert zum Zwecke des Broterwerbs vernachlässigte Gehirnareale.

(c) valentino 2017

Die Entstehung eines Holzschnittes

30. November 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

valentino

(c) valentino 2017

Mentale Landkarten als Schwarzlinienschnitt | 3

21. November 2017 § 2 Kommentare

valentino

Im letzten Schritt erfolgt der Druck auf das Papier. Am besten lässt man in etwa zwei Drittel der Fläche als Stege, Grate und Inseln stehen, um ein gutes Druckergebnis zu erzielen.

(c) valentino 2017

Mentale Landkarten als Schwarzlinienschnitt | 2

14. November 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

valentino

Beim Schneiden stelle ich immer wieder den Unterschied zwischen Holz und Linoleum fest. Details lassen sich bei Holz durch das Wegbrechen der Stege nicht so gut darstellen.

Mit Geißfuß und Hohleisen geht es ans Werk.

Mit Geißfuß und Hohleisen geht es ans Werk. / Foto: Valentino

(c) valentino 2017

Mentale Landkarten als Schwarzlinienschnitt

7. November 2017 § 3 Kommentare

valentino

In einem neuen Projekt versuche ich auf mein visuelles Gedächtnis zurückzugreifen, um mentale Landkarten ins Holz zu schneiden. Diese Karten referieren nicht unbedingt auf Orte, die es wirklich gibt, sondern spiegeln vielmehr Räume wider, die sich als organische Struktur in meinen Erinnerungen gebildet haben und die ich nun von dort hervorholen möchte.

(c) valentino 2017

Science Fiction, What if … Licht (Werkstatt)

28. Oktober 2017 § 2 Kommentare

belmonte

Gabriel Hardman, Corinna Bechko, Invisible Republic, Volume 1

Gabriel Hardman, Corinna Bechko, Invisible Republic, Volume 1

Auch den ersten Band der Comic-Reihe Invisible Republic von Gabriel Hardman und Corinna Sara Bechko habe ich nun beendet. Das Konzept gefällt mir, die Zwei-Zeiten-Struktur ist gut aufgebaut, auch der Hard-Science-Fiction-Charakter spricht mich an, ich bin aber doch nicht sicher, ob Ansätze der Begeisterung für die nächsten Bände ausreichen. Der Film Children of Men hat mir außerordentlich gut gefallen (Open-Air-Sommerkino in Monopoli, Provinz Bari), aber ich doch sehr froh, dass er keine Fortsetzung hat. Seitdem ich allerdings diesen Film gesehen habe, kommt mir London, wohin ich regelmäßig reise, genau so vor: Alles irgendwie grau und gedrängt und dreckig und kein neues Leben mehr. Pop-Musik der Achtziger Jahre:

All around me are familiar faces | worn out places | worn out faces. | Hide my head | I want to drown my sorrow | no tomorrow | no tomorrow. | The dreams in which I’m dying | are the best I’ve ever had.

Nächstes Jahr werde ich endlich die re:publica besuchen, so viele Vorträge, die mich bloß noch neugieriger machen, Science Fiction als Geisteshaltung von Katja Böhne gibt einen exzellenten Überblick über aktuelle Science-Fiction-Literatur und mehr. Christian Zöllner stellt sein Designkonzept From Fiction to Action vor, und Eden Kupermintz zieht in The Ocean of Dreams ganz lange Linien.

Ab sofort gibt es für mich keine Genres in der Literatur mehr.

– Science Fiction läuft unter „What if …“.
– Alle anderen Literaturen fallen für mich ebenfalls unter „What if …“.
– Ist nicht Fantasy ebenso „What if …“?
– Und auch der realistische Roman ist ein „What if …“.
– Gewissermaßen ist sogar eine historische Dokumentation ein „What if …“.

– So war es.
– Wirklich?
– Jedenfalls sagen das die Quellen.
– Sagen sie das?
– Jedenfalls wäre es so gewesen, wenn die Quellen recht hätten.
– Aha!
– Was wäre, wenn die Quellen recht hätten?
– What if …
– Ist dann Tolstois Krieg und Frieden Fantasy?
– Ja, natürlich.
– Ist Tolkiens Herr der Ringe ein realistischer Roman?
– Ja, klar, magischer Realismus.
– Und Star Wars?
– Nun ja, vor langer, langer Zeit eben.

Wenn du erkennst – und wenn du erkennst, dass du vom Licht bist – dann setzt du dich selbst in Stand. Durch dieses Aufsetzen änderst du dich selbst. Da du aber selbst vom Licht bist, ändert sich das Licht, dass du erkennst. Also ändert sich im Erkennen Erkennendes und Erkanntes in eins. Erkennendes und Erkanntes sind dann eins.

Ich selbst bin im großen Licht und bin Licht, und das Licht ist eins mit mir und in mir. Ich bin das andere, und ich bin die andere, und ich bin im anderen, und das andere in mir und ich bin du.

(c) belmonte 2017

Gabriel Hardman, Corinna Bechko: Invisible Republic. Volume 1. Image Comics, Berkeley, CA 2015, 128 S.

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