Fortgang der Arbeit | 51

31. Juli 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

valentino

(c) valentino 2018

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Die Entstehung eines Aquarells | 14

17. Juli 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

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(c) valentino 2018

Die Entstehung eines Aquarells | 12

22. Mai 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

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(c) valentino 2018

Fortgang der Arbeit | 45

15. Mai 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

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Die Farben des Hintergrundes sollen etwas transparenter erscheinen.

Die Farben des Hintergrundes sollen etwas transparenter erscheinen. / Foto: Valentino

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Fortgang der Arbeit | 39

14. Februar 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

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Zu guter Letzt trage ich die Farben auf.

Zu guter Letzt trage ich die Farben auf. / Foto: Valentino

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Mentale Landkarten als Schwarzlinienschnitt | 3

21. November 2017 § 2 Kommentare

valentino

Im letzten Schritt erfolgt der Druck auf das Papier. Am besten lässt man in etwa zwei Drittel der Fläche als Stege, Grate und Inseln stehen, um ein gutes Druckergebnis zu erzielen.

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Pakal – Auf den Spuren eines Blutherrschers | Neunter Teil

1. August 2017 § 6 Kommentare

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Illustration: Valentino

Cecilias Haus lag am Rande einer Siedlung. Im Garten wuchsen Früchte und Nüsse. Nachdem sie Blätter und Zweige der Indigopflanze in einem Tongefäß mit Wasser und gelöschtem Kalk eingeweicht hatte, entfernte sie grobe Pflanzenteile, indem sie die Flüssigkeit durch einen Filter in ein anderes Gefäß goss. Die restlichen festen Teilchen schwemmte sie hierin auf. Danach rührte und belüftete sie den Sud, bis dieser eine blaue Farbe angenommen hatte.

Nach dem Trocknen zerrieb sie das Indigopigment und ein filziges weißes Tonmineral mit der Handwalze auf dem Mahlstein und erhitzte alles zusammen mit dem Harz des Kopalbaums in einem Topf über dem Feuer. Die Nachmittagssonne schien von einem teils wolkenbedeckten Himmel. Cecilia hatte vergessen, wann und weshalb sie an den Ort gekommen war, an dem sie sich jetzt befand. Paläste und Tempel aus Kalkstein standen auf mehreren Hügeln in der Umgebung. Am anderen Ende der Siedlung fußten weitere Tempelgebäude auf einer Anhöhe. Hinter den Bauwerken fiel das Flussufer steil ab.

Cecilia trat aus dem Schatten eines Baumes und überquerte einen Platz. Sie stieg mit der mit Farbe gefüllten Dreifußschale aus Ton in der Hand die Steinstufen der Treppe hinauf, streifte den Vorhang beiseite und betrat einen kühlen Raum. Vor ihr breitete sich ein noch unfertiges Fresko aus, das über die gesamte Wandbreite konzipiert war: Vor einem türkisfarbenen Hintergrund blies ein Musiker eine Trompete. Um den sitzenden Maisgott tanzte der Windgott – eine menschliche Figur mit tierhafter Schnauze, krebsartigen Greifarmen und einem Tentakel als Bein. Cecilia übergab die Farbschale dem Künstler. Dieser stellte sie wortlos auf dem Steinboden ab und setzte, nachdem Cecilia den Raum wieder verlassen hatte, sein Werk fort.

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