Qud

19. Mai 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

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Aquarell: Valentino, 2010

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Qud | 2

12. Mai 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

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Aquarell: Valentino, 2010

Qud | 1

5. Mai 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Qud 1

Aquarell: Valentino, 2010

Die Künstlerkolonie Tromm | 5

20. Januar 2015 § 3 Kommentare

waldschrat

Seltener Anblick: Ein Waldschrat außerhalb seines Wohnquartiers / Aquarellskizze: Valentino

Im dichten Nebel verirrten wir uns im Trommwald. Wasser tropfte von den Bäumen auf das nasse Laub. Es raschelte, etwas huschte an uns vorbei. Ein kalter Windstoß wehte die Blätter gegen unsere Jacken. Vor einer Stunde waren wir vom Weg abgekommen, seitdem streiften wir durch Geäst, an dem hier und da rotbraune Blätter im Wind schaukelten. Auf einmal sahen wir kleine trübe Lichter im Nebelschleier, die auf und ab hüpften und sich von uns fort bewegten. Wir folgten ihnen eine Zeitlang, bis wir zu einem Haufen moosbewachsener Granitfelsen kamen. Zuerst dachten wir an die Trollhöhle, doch schienen wir so tief im Wald zu weit von ihr entfernt. Da bemerkten wir zwischen den Felsen ein Glitzern und griffen danach, als plötzlich laut kreischend ein Waldschrat vor uns aufsprang und mit seinen astigen Fingern in unsere Armgruben kniff. Er ließ uns erst in Ruhe, als wir die glitzernden Gegenstände auf den Boden warfen und uns von den Felsen entfernten. Wir bekamen einen ziemlichen Schreck und fanden schließlich wieder zurück zum Weg. Wir dachten, diese Wesen gäbe es nur im Märchen.

(c) valentino und belmonte 2015

Die Schlucht

28. Oktober 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Schlucht

Aquarell: Valentino

Aufstieg

2. September 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Aufstieg

Aquarell: Valentino

Die Künstlerkolonie Tromm | 1

11. März 2014 § 2 Kommentare

valentino

troll

Der Troll ist traurig / Aquarellskizze: Valentino

Bei unserer Ankunft auf der Tromm hatte der Regen aufgehört. Serpentinen wanden sich durch die von Feldern durchsetzte Waldlandschaft. Regenwolken türmten sich auf über den Bäumen. Das milchige Licht der durchbrechenden Sonne schien auf die kahlen Kronen. Nachdem wir eine Weile gewandert waren, erreichten wir am Wegrand eine kleine Schlucht, in der moosbewachsene Felsen aufgeschichtet waren. Dort bemerkten wir ein sonderbares, gleichförmiges Schluchzen. Als wir ein Stückchen um die Felsen herum gegangen waren, entdeckten wir den alten Troll, der wimmernd auf dem feuchten Waldboden saß. Er sagte, er sei sehr traurig und es sei fürchterlich kalt, allein im Wald, seine Frau habe ihn verlassen und er wisse nicht, wie er die Pilze zubereiten sollte, die er im Wald gesammelt hatte. Wir sagten, seine Frau komme bestimmt bald wieder, vielleicht hätte sie sich im Wald verlaufen. Doch wir konnten ihn nicht trösten.
waldgeister

Waldgeister tanzen fröhlich im Wald herum / Aquarellskizze: Valentino

Tränen rollten über das Laub und fielen in tiefe, runde Pfützen Regenwasser. Die Zeit verstrich und die Frau des Trolls blieb verschwunden. Wir trauten unseren Augen kaum, als plötzlich die Waldgeister aus dem Dickicht hervortraten und tanzten. Da fing selbst der alte Troll an zu lachen und seine Tränen wurden zu Freudentränen.

(c) valentino 2014

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